»Pfadfinder« ist ein dokumentarisches Roadmovie, eine Reise durch ferne und innere Landschaften.

Was als Trip zweier Vielgereister in Südafrika beginnt, entwickelt sich zu einer Reise in eine Geschichte von Liebe, Tod und unglaublichen Ereignissen. Der Film  erzählt von der Konfrontation zweier Menschen, die ihr Leben in den 70er Jahren entworfen haben, mit einem übermächtigem Schicksal und von ihrem Versuch, damit umzugehen. Kommentarlos entsteht aus dem dokumentarischen Material ein Stück wirkliches Leben, eigenartig und bunt. Nebenbei erfahren wir Wesentliches über das Quaken der Frösche in der Nacht und die Frage, wie Jesus das eigentlich angestellt hat, auf dem Wasser zu gehen.

Der Film »Pfadfinder« stellt zwei Freunde vor : Norbert, der einen weltweiten Schmuckhandel betreibt und Gunnar, der in Südafrika eine Mineralwasserquelle besitzt und außerdem Musik macht.

Der Horizont ist weit, die Welt ist bunt und gute Freunde sind überall – Norbert und Gunnar sind beide im Deutschland der spaten Hippie-Zeit aufgewachsen und ihre Lebensentwürfe sind von diesen Einflüssen deutlich geprägt worden.

Daß Norbert nach einem schweren Aufounfall an einen Rollstuhl gefesselt ist, erschwert sein Leben, hat es aber nicht grundsätzlich verändert. Das ist auch der Hilfe zahlreicher Freunde zu verdanken. Norbert ist immer noch fast ununterbrochen auf Reisen quer über den Globus – der vielbenutze Begriff »global village« ist für ihn Lebenswirklichkeit,

Gunnar ist dagegen in Südafrika seßhaft geworden. Sein Leben ist  von einem merkwürdig ähnlichen Schicksalsschlag geprägt und er versucht auf seine Art damit umzugehen.

Die Freundschaft der beiden Männer ist durch das unbegreiflich Ungewöhnliche, das ihnen passiert ist, enger geworden.

Ihre Leben sind auf Weise miteinander verknüpft worden, die einem schon fast unheimlich sein kann.

Zufall? Schicksal?


pfadfinder