»Georg Maas stellt zwei Männer vor, deren Lebenswege und Schicksalslinien sich auf denkwürdige Weise gekreuzt haben. … Schicksal? Zufall? Hinter allem eine ordnende Hand? … Der Autor macht es dem Zuschauer nicht leicht, den Einstieg zu finden, die Zusammenhänge zu erschließen und die auftretenden Personen einzuordnen, zumal er sich jeglichen eigenen Kommentars enthält und nur Bilder, die Originaltöne und die eindringliehe Musik wirken läßt. Von diesen Anfangsschwierigkeiten abgesehen entwickelt der Film aber eine eigene Dynamik, die den Zuschauer zu fesseln vermag.«
(Martin Thull, Funk-Korrespondenz, 15. Januar 1999)

»Pfadfinder ist alles andere als ein »Behindertenfilm«. Zentral steht die ambivalente Figur Norberts, seine Energie, seine Freunde, sein Leben. …. Schon immer zeichneten sich die Filme von Georg Maas durch sehr guten Musikeinsatz und innovative Montagerhythmen aus. Neben reizvollem Handwerk gehört ein intensives Nachdenken über das, was unser Leben bestimmt, zu seinen Qualitäten.«
(Günter H. Jekubzik, Aachener Zeitung, 12.11.98)

»Durch eine eigenwillige Ästhetik und den bewußten Musikeinsatz ist ein Road-Movie entstanden, das als Zustandsbeschreibung einer Generation und der Darstellung von (Hippie-) Lebensentwürfen bestehen kann.«
(film im fernsehen 4.1.99 in: film-dienst 26/98)


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