Peter Gabriel sieht einen Kern seines Schaffens darin, die Grenze zwischen ‚us and them‘ so weit wie möglich aufzulösen. Das schlägt sich in seiner Arbeit als Musiker, Künstler und Produzent nieder und hat zu einem weit reichenden politischen und sozialen Engagement geführt, das sich nicht nur durch seinen persönlichen Einsatz, sondern auch durch seine  Ideenvielfalt auszeichnet.

Anfang der 80er Jahre komponierte Peter Gabriel seinen ersten politischen Song: „Biko“. So begann für ihn eine Reise, die ihn mit Musikern aus  verschiedensten Teilen der Welt zusammen brachte und die ihn zu  einfallsreichen und innovativen politischen Initiativen inspirierte. Der Film erzählt die Geschichte dieser ‚Reise‘ und beleuchtet die trotz großer weltweiter Probleme optimistische Weltsicht eines der großen Künstler unserer Zeit.

In seiner Arbeit kombiniert Peter Gabriel Philosophie und neue Technologien, Kunst und Politik. Um Künstlern aus anderen Kulturen gleichwertige Aufführungs-, Aufnahme- und Vermarktungsmöglichkeiten zu bieten, wie sie ihre westlichen Kollegen haben, gründete Peter Gabriel das „World of Music, Arts and Dance“ Festival und das Plattenlabel „Real World Records“.

Der persönliche Kontakt zu Menschen aus verschiedenen Kulturen und das  anwachsende Wissen um die politischen und sozialen Konflikte in ihren Heimatländern bewegte Peter Gabriel dazu, auch politisch aktiv zu werden. So initiierte er das Internetportal „WITNESS“, das erfolgreich die Nutzung neuer Kommunikationstechnologien für Menschenrechtskampagnen fördert. Kürzlich konnte Peter Gabriel darüber hinaus mit Richard Branson einen großen Traum verwirklichen: die Gründung des globalen Ältestenrates „The Elders“. Dafür konnten die beiden unter anderen Nelson Mandela und Kofi Anan gewinnen.


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