The Real World of Peter Gabriel (Dokumentarfilm)

Presse

»Dieter Zeppenfeld und Georg Maas (haben sich) für eine von jeder kontroversen Überlegung freie Darstellung entschieden…«
(www.schattenblick.de)
Kritik lesen: http://www.schattenblick.de/infopool/musik/redakt/murrz004.html

»Ein Film über den Musiker Peter Gabriel erzählt noch mal die alten Geschichten…«
(Hans Hoff, Süddeutsche Zeitung, 6.8.2009)
Kritik lesen: http://archiv.sueddeutsche.apa.at/sueddz/index.php

NeuFundLand (Spielfilm)

»Der Film »NeuFundland« ist angenehm still; man sieht alles andere als eine lärmende Talentprobe. Regisseur Georg Maas hat das »F« in »NeuFundland« sehr groß gemacht, damit alle merken, was ihm selbst ebenso wie in diesem Film wirklich wichtig ist – dass man etwas finden kann.«
(Anke Westphal, Berliner Zeitung, 18. März 2004)
Ganze Kritik lesen: http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv

»Der Film hat Tiefe, ohne schwer zu werden, walzt nicht platt, wo Andeutungen genügen, er ist spannend, sensibel, ein bisschen sonderbar und leise lustig, hat eine gute Story und Schauspieler, die ihr gewachsen sind.«
(Magnus Reitinger, Münchener Merkur 12.01.2004)

»NeuFundLand ist ein deutscher Film im besten Sinn. … Dabei bleibt der Film auf der ganzen Linie spannend und unterhaltsam und rutscht nie ins Belehrende ab. … Cineclub-Filmtipp!«
Ganze Kritik lesen: http://www.cineclub.de/filmarchiv/2004/neufundland.html

»Georg Maas inszeniert geschickt, mit viel Emotion und einem prächtigen Schauspieler-Ensemble.«
(Gong, 17.-23.01.2004)

»Eine schöne Geschichte, fast ein Märchen, mit sehr interessanten Dialogen, wunderschönen Bildern und dem guten Rat an alle, immer auf der Suche nach dem Geheimnis zu bleiben, um Neues, aber auch Verlorenes wieder zu entdecken.«
(Jürgen Linden, Oberbürgermeister der Stadt Aachen, in: Aachener Nachrichten, 15.01.2004)

»Die im Rahmen des Projekts „Ostwind“ entstandene Lovestory basiert auf einer Idee, die Regisseur Georg Maas nach dem Mauerfall hatte…«
(Julia Stoll, filmreporter.de)
Ganze Kritik lesen: http://www.filmreporter.de/kino/8935;NeuFundLand

»Georg Maas erzählt in seinem Debütfilm von einer Flucht von Köln in die neuen Bundesländer und einer seltsamen Liebe zwischen West und Ost. Ein Film voll von gewollter, oft leider bemüht wirkender Poesie.«
(Jana Schäfer, Film.fluter.de)
Ganze Kritik lesen: http://film.fluter.de/de/37/kino/2589/

»Georg Maas inszenierte nach seinem Film »Atemnot« eine Low-Budget-Lovestory aus dem neuen Deutschland, die im Rahmen des Projekts »Ostwind« entstand.«
Ganze Kritik lesen: http://www.kino.de/kinofilm/neufundland/59812.html

PfadFinder (Dokumentarfilm)

»Georg Maas stellt zwei Männer vor, deren Lebenswege und Schicksalslinien sich auf denkwürdige Weise gekreuzt haben. … Schicksal? Zufall? Hinter allem eine ordnende Hand? … Der Autor macht es dem Zuschauer nicht leicht, den Einstieg zu finden, die Zusammenhänge zu erschließen und die auftretenden Personen einzuordnen, zumal er sich jeglichen eigenen Kommentars enthält und nur Bilder, die Originaltöne und die eindringliehe Musik wirken läßt. Von diesen Anfangsschwierigkeiten abgesehen entwickelt der Film aber eine eigene Dynamik, die den Zuschauer zu fesseln vermag.«
(Martin Thull, Funk-Korrespondenz, 15. Januar 1999)

»Pfadfinder ist alles andere als ein »Behindertenfilm«. Zentral steht die ambivalente Figur Norberts, seine Energie, seine Freunde, sein Leben. …. Schon immer zeichneten sich die Filme von Georg Maas durch sehr guten Musikeinsatz und innovative Montagerhythmen aus. Neben reizvollem Handwerk gehört ein intensives Nachdenken über das, was unser Leben bestimmt, zu seinen Qualitäten.«
(Günter H. Jekubzik, Aachener Zeitung, 12.11.98)

»Durch eine eigenwillige Ästhetik und den bewußten Musikeinsatz ist ein Road-Movie entstanden, das als Zustandsbeschreibung einer Generation und der Darstellung von (Hippie-) Lebensentwürfen bestehen kann.«
(film im fernsehen 4.1.99 in: film-dienst 26/98)

Das andere Universum des Klaus Beyer (Dokumentarfilm)

Aachener Volkszeitung, Dezember 1994

Das andere Universum des Klaus Beyer
BRD, Regie Georg Maas

Nachdem sein Abschlußfilm »Atemnot« als Kleines Fernsehspiel des ZDF lief, zeigt Kanal 4 bei RTL am Sonntag eine Dokumentation des aus Aachen stammenden Regisseurs Georg Maas. Zusammen mit Frank Behnke beobachtete er »Das andere Universum des Klaus Beyer«. Schon im Kurzfilm »Die Sonne kommt« von Georg Maas fiel der Hauptdarsteller Klaus Beyer mit einer Beatles-Eindeutschung auf. Mittlerweile ist er eine Größe der Berliner Szene, tritt mit einer nicht unbedingt begnadeten Stimme in Kneipen auf, zeigt dort auch seine ungewöhnlichen Kurzfilme. Bei Klaus wird aus dem Klassiker »Yesterday« ein »Ge-he-stern« vor kaum wiedererkennbarer Tonband-Melodie. In Eigenproduktion, nur mit den Stullen der Mutter versorgt, verfilmte der Vierzigjährige bereits vier Beatles-Alben komplett – mit ihm selbst in der Hauptrolle oder als Trickfigur. Seine alltägliche Arbeit als Kerzenmacher nahmen die Regisseure in Untertiteln auf, die nicht mit einfachen Balken, sondern mit ins Bild kopierten Kerzen unterlegt wurden. Auch sonst fällt die spritzige Vielfalt vieler Stile in dem nur halbstündigen Film auf. (Günter H. Jekubzik)

Atemnot (Spielfilm)

Kleine Collage der Pressestimmen
zur Erstsendung von »Atemnot« im August 1990

»Georg Maas hat dieses Krankeitsprotokoll als einen ausgefeilten filmischen Alptraum in Szene gesetzt, bei dem die vielseitigte Ästhetik – Schnitt, Montage, Ton, Kameraperspekitve – dazu dient, dem Betrachter »eine Ahnung davon zu vermitteln, was eine Stauballergie im Einzelfall bedeutet.«
(Süddeutsche Zeitung, 20.08.1991, tsp)

»Ein etwas übermütiger, spitzbübischer Film, der von einer unbekümmerten Art und Weise handelt, sich durch die Welt zu schlawinern. … Ein unerwartet komischer Film ― mit viel Understatement, mit einigen Ungelenkheiten und einem sympathischen Übermut.«
(Knut Hickethier, epd Kirche und Rundfunk Nr. 67, 28. August 1991)

»Maas‘ TV-Film bestach durch die ungewöhnlich humorvolle und eindringliche Umsetzung dieses ernsten Themas, unter dem so viele Menschen leiden: Insgesamt eine schallende Ohrfeige, mit der er die selbstzerstörerische Hochnäsigkeit unserer Zivilisation verspottet.«
(Rheinischer Merkur 23.08.91, sue)

»Experimentell überfrachtet, mit oft unmotiviert wirkenden Tempowechseln … der dramaturgische Nutzen solcher Spiegeleffekte bleibt am Ende gering.«
(Klaus Hamburger, FUNK-Korrespondenz Nr. 34, 22. August 1991)

»Maas verfügt über ein fotografisches Auge und Sinn für ungewöhnliche spannungserzeugende Filmeinstellungen. … Immer wieder überraschen
ungewohnte Perspektiven, die konsequent Gefühle wie Heiterkeit, Einsamkeit und Angst verstärken.«
(Thomas Schneider, Rheinpfalz Ludwigshafen, 22.08.91)

»Die suggestive Rückkopplung zwischen dem elektronisch erzeugten und manipulierten Bild der Krankheit und der daraus folgenden, hysterisch übersteigerten Reaktion auf sie verliert der Regisseur trotz zahlreicher gelungener Einfälle zusehens aus dem Blickwinkel. Der Film enttäuscht dort, wo er nur um Mitleid für die extreme Situation eines asthmakranken Menschen wirbt.«
(Frankfurter Rundschau 23.08.91, M.R.)

»Das Kleine Femsenspiel im Zweiten hat wieder mal sein Schatzkästchen geöffnet. … Maas arbeitet mit einem wahren Bildschnittstakkato, das dem Film etwas Atemloses verleiht – die Luft wird allerorts zur existentiellen Bedrohung.«
(Boris Erdtmann, Berliner Morgenpost 22.08.91)

»Drehbuchautor und Regisseur Georg Maas arbeitet in seinem erfreulich wortkargen Fernsehspiel ausschließlich mit Metaphern, die angesichts der neuen Volkskrankheit Allergie nicht mehr stimmen: schädlich, beispielsweise, die Arbeit im Freien. … Überzogene Kombination aus Selbst-Ironie und Apokalypse.«
(Sybille Neth, Süddeutsche Zeitung, 22.08.91)

»Das Thema des Films berührt als alltägliche Lebenserfahrung Millionen von Menschen, … nicht im Stil eines missionarischen Betroffensheitsjournalismus, sondern mit viel Gespür für die grotesken Momente, … die den Film auch mit einem beträchtlichen Unterhaltungswert ausstatten.«
(Stuttgarter Zeitung 22.08.91, B. Z)

»Der Regisseur … schwelgte in den Möglichkeiten der Bildgestaltung: hektische Schnitte, kühne Kameraschwenks, sogar auf Fahrten durch die menschliche Luftröhre wurde nicht verzichtet. … Daß das Auge des Zuschauers trotz der eher langweiligen Handlung auf Trab gehalten wurde, ist ein Pluspunkt des Films.«
(Reinhard Meyer, Rheinische Post 22.08.91)

»Was Maas nach eigenem Bekunden als mahnende Parabel auf die Isolation schwerkranker Allergiker und auf gesellschaftliche Hintergründe ihres Leidens gedacht hatte, mißriet ihm zu einem müden Langeweilerstück.« (Hannoversche Allgemeine Zeitung, 22.08.91, J.J.)

»Der optische Rap-Rhythmus, in dem Maas das Sägen, Hämmern und Nageln des Tüftlers Gerd bei der Isolierung seiner vier Wände schnitt, empfahl sein TV-Spiel durch ideenreiche Frische.«
(Frank Olbert, Kölner Stadtanzeiger, 22.08.91)

»Eine bei Georg Maas besonders beliebte Art des rhythmischen Schnitts beschleunigte vor allem die Szenen handwerklicher Arbeit. Diese filmtechnischen Höhepunkte standen ganz im Dienste der Erzählung.  Einblendungen verdeutlichten Aspekte des Asthmas, ohne daß viele Worte gewechselt werden mußten.«
(Günter H. Jekubzik, Aachener Volkszeitung, 22.08.91)

»Tief durchatmen sollte man nach diesem Fernsehspiel, in dem Georg Maas mit Schnitt, Montage, Ton und Kameraperspektive virtuos und anschaulich-bedrückend ein weit verbreitetes, aber oft auch verdrängtes Problem ins richtige Licht setzte.«
(Norbert Schuldei, Aachener Nachrichten, 22.08.91)

»Die Leiden des Zimmermanns Gerd zeichnete Georg Maas in seinem kleinen Fernsehspiel »Atemnot« packend nach,wenn auch mit teilweise sehr fiktiven Elementen.«
(Neue Presse, 22.08.91, luc)

»Neben dem frischen Stil, der auch seine Kurzfilme belebte, sorgt eine Menge Humor für Atempausen, die es nicht zu einer leidensschweren Krankengeschichte kommen lassen.«
(Aachener Volkszeitung, 20.08.91, ghj)

»A Green art film par excellence, Breathlessness (Atemnot) approaches its subject – a subject that affects millions – in a fascinating, funny, and very original way. … Combining wonderful animation – the mites‘ entry into the human body is captured in a very scary way – with whimsical comic touches, director Georg Maas has created a unique work. His use of inventive editing rhythms brings to mind constructions more familiar in music and his masterful depiction of the day-to-day pleasures of life – love, sex, eating, and drinking – can only be described as lovely. A siren call (with a sense of humour) for the eco-conscious, Breathlessness is a delight.«
(PoChu AuYeung, Vancouver International Film Festival 1992)

Die Sonne kommt (Kurzfilm)

Der Filmjournalist Günter H. Jekubzik beschreibt die »Trilogie über Arbeit und Alltag« so:

»Die 1985 begonnene TRILOGIE ÜBER ARBEIT UND ALLTAG  (16mm,  auch »Irrsinn  des  Alltags genannt«) steht  unter  dem  Motto: »Der Mensch ist eine arbeitende Maschine. Täglich immergleiche Handgriffe, Abläufe, Wege. Keine Freizeit nach Feierabend. Es hört nicht auf.«

EIN  NORMALES  LEBEN (14 Min.),  frei nach  einem  Liedtext  von Peter Gabriel,  beginnt mit dem Aufstehen vor dem Arbeitstag und endet scheinbar in einer psychatrischen Klinik. Originelle Perspektiven  und  Ideen machen Herrn Müller munter  (und  begeistern  die Zuschauer).  Aber  schon  der Gang durchs Treppenhaus  wird  zur unentrinnbaren  Falle und in den Büros starrt Müller das Ewig-Gleiche ins Gesicht.

10 3/4 ZOLL ist ein vierminütiger,  abstrakter Film.  Rhythmisch montierte  Handgriffe  und Hammerschläge  von  Zimmerleuten  be-rauschen  auf  geniale  Weise.  Die Arbeit  mit 10  Zollnägeln, bearbeitet auf 3/4 Zoll-Band. Für mich das Beeindruckendste von Georg Maas, lief 1986 im Internationalen Forum der Berlinale.

DIE  SONNE KOMMT für den Arbeiter (und in Realität Multitalent) Klaus  Beyer nur selten in die  Alltagsbereiche  Fabrik, Supermarkt, Klo  und Küche.  Dreiundzwanzig  Minuten  Feierabend,  in denen vieles zerbricht.  Tristesse faszinierend und  stilistisch enorm aufwendig fühlbar gemacht (1988).  Auch auf der  Berlinale gelaufen.«

(Günter H. Jekubzik, Magazin Klenkes, Februar 1992)

10 3/4 Zoll (Kurzfilm)

»Ein vielbeachteter Publikumserfolg war »10 ¾ Zoll« von Georg Maas, der aus dokumentarischen Bildern und Originalfilmen der Arbeitswelt ein furios geschnittenes, ungewöhnliches Video-Clip schuf.«
(Osnabrücker Zeitung, 3.6.1986)

»Bei Maas zeigt sich der Mut zum gestalterischen Experiment in spürbarer Verbindung mit einem Anliegen. Bei ihm wird die Montage einer Holztreppe zum optisch – akustischen Konzert, zur Ode auf die Arbeit.«
(Christoph Kaiser, Film und Fernsehen, DDR, August 1986)

Ein normales Leben (Kurzfilm)

Der Filmjournalist Günter H. Jekubzik beschreibt die »Trilogie über Arbeit und Alltag« so:

Die 1985 begonnene TRILOGIE ÜBER ARBEIT UND ALLTAG  (16mm,  auch »Irrsinn  des  Alltags genannt«) steht  unter  dem  Motto:  »Der Mensch ist eine arbeitende Maschine.  Täglich immergleiche Handgriffe,  Abläufe,  Wege. Keine Freizeit nach Feierabend. Es hört nicht auf.«

EIN  NORMALES  LEBEN (14 Min.),  frei nach  einem  Liedtext  von Peter Gabriel,  beginnt mit dem Aufstehen vor dem Arbeitstag und endet scheinbar in einer psychatrischen Klinik. Originelle Perspektiven  und  Ideen machen Herrn Müller munter  (und  begeistern  die Zuschauer).  Aber  schon  der Gang durchs Treppenhaus  wird  zur unentrinnbaren  Falle und in den Büros starrt Müller das Ewig-Gleiche ins Gesicht.

10 3/4 ZOLL ist ein vierminütiger,  abstrakter Film.  Rhythmisch montierte  Handgriffe  und Hammerschläge  von  Zimmerleuten  be-rauschen  auf  geniale  Weise.  Die Arbeit  mit 10  Zollnägeln, bearbeitet auf 3/4 Zoll-Band. Für mich das Beeindruckendste von Georg Maas, lief 1986 im Internationalen Forum der Berlinale.

DIE  SONNE KOMMT für den Arbeiter (und in Realität Multitalent) Klaus  Beyer nur selten in die  Alltagsbereiche  Fabrik, Supermarkt, Klo  und Küche.  Dreiundzwanzig  Minuten  Feierabend,  in denen vieles zerbricht.  Tristesse faszinierend und  stilistisch enorm aufwendig fühlbar gemacht (1988).  Auch auf der  Berlinale gelaufen.

(Günter H. Jekubzik, Magazin Klenkes, Februar 1992)